Unabhängige Beratung rund um Staubsauger Roboter

Wenn auch du kein Bock auf Putzen hast und du deine Zeit lieber in etwas Cooleres investierst, dann ist ein Saugroboter genau das Richtige für dich. Damit wird jeder Boden von sämtlichem Dreck befreit und sie bleiben blitzeblank – zumindest, wenn es sich um einen hochwertigen und gut funktionierenden Roboter handelt.

Als Student der Mechatronik interessiere ich mich leidenschaftlich für alles, was mit Robotik, Elektro- und Informationstechnik zu tun hat. Ich beschäftige mich seit Jahren mit Staubsauger Robotern und befinde mich immer auf der Suche, nach dem besten Produkt. Deshalb teste ich Staubsauger Roboter vieler verschiedener Marken genauestens und zerlege sie dabei bis aufs Detail – das Ergebnis teile ich mit euch in meinem Staubsauger Roboter Test.

Das sind die besten Staubsauger Roboter (11/2018):



Der beste Staubsauger Roboter (11/2018)

iLife V80

Nicht nur der beste Staubsauger Roboter, sondern ein wahres Allround-Talent, der iLife V80!Überzeugt in allen Belangen!

Zum Testbericht Zu Amazon

Platz 2: Neato-945-0181

Neato-945-0181

Dieser smarte Helfer arbeitet systematisch und hat ordentlich Power. Er hat den ersten Platz nur knapp verpasst

Zum Testbericht Zu Amazon

Platz 3: iRobot-Roomba-865

iRobot-Roomba-865

Der Roomba 865 besticht mit einer beeindruckenden Reinigungsleistung.

Zum Testbericht Zu Amazon

Finger weg von billigen Geräten

Bitte kommt nicht auf die blöde Idee, euch einen billigen Saugroboter für unter 150 Euro zu kaufen. Diese navigieren nicht systematisch und fahren wahllos umher, wodurch ihr am Ende, wenn überhaupt, einen halb sauberen Boden erhaltet. Meistens können sie nicht mal kleinste Hindernisse überwinden, sodass sie bereits Probleme haben, Türleisten zu überwinden - und an Teppiche will ich gar nicht erst denken. Die Saugleistung insgesamt lässt zu wünschen übrig.

Kurz und knapp: Ein billiger Staubsauger Roboter macht im Endeffekt mehr Probleme, als er löst. Ständig kommt eine Fehlermeldung und man muss ihn über sämtliche Hindernisse drüber heben. Er arbeitet unzuverlässig und ist vor allem unselbständig. Und außerdem muss man am Ende sowieso selbst nochmal ran, weil er die Hälfte übersehen hat – das braucht kein Mensch. Deshalb sollte man sich unbedingt einen hochwertigen Saugroboter kaufen, der mitdenkt. Auffällig billige Geräte werde ich erst gar nicht mehr testen.

Wichtige Fragen & Antworten rund um Staubsauger Roboter

Ein Staubsauger Roboter ist ein autonom arbeitender Staubsauger. Diese arbeiten mit Sensoren, die sie die Umgebung erfassen und Hindernisse oder Stufen erkennen lassen. Dadurch sind Saugroboter in der Lage, selbständig zu arbeiten und sich den Weg durch den Raum frei zu saugen. Den Schmutz sammeln die kleinen Haushaltshelfer mit rotierenden Bürsten ein. Ihr Talent beweisen sie besonders auf Hartböden, bei langhaarigen Teppichen hingegen stoßen die meisten, und vor allem die billigen, Staubsauger Roboter noch ab und zu an ihre Grenzen.

Nach einigen Jahren des Wandels und der Spielerei, sind die autonomen Saugroboter heute dennoch ziemlich ausgereift. Sie arbeiten orientiert, zielstrebig und intelligent. Es ist einfach schön und nimmt einem so viel Arbeit ab, wenn der kleine Helfer die komplette Wohnung staubsaugt, während man selbst bereits andere Dinge erledigen kann. Oder noch besser: Gestern waren Freunde zu Besuch, das Haus voll, mal wieder Chaos, am nächsten Morgen ruft dann auch noch die Arbeit und der Dreck ist mal wieder liegengeblieben – nach der Arbeit kommt man nachhause und die Wohnung ist sauber, ohne, dass man auch nur einen Finger dafür krümmen musste.

Das ist die neue Generation, das Ergebnis eines ständigen Weiterentwicklungsprozesses, und war nicht immer so. Mit steigender Komplexität wächst auch die Anzahl an Sensoren, über die ein Staubsauger Roboter verfügt. Die ersten Modelle waren mit keinem einzigen ausgestattet und haben komplett auf Elektronik verzichtet. Eine einfache Federmechanik hat den Sichler Robo-Staubsauger dazu gebracht, sich umzudrehen, sobald er auf ein Hindernis trifft. Heute sind die komplexen autonomen tüchtigen Helfer mit Infrarot-Licht oder Lasern ausgestattet.

Besonderheiten und Funktionen

Ein Staubsauger Roboter ist nicht wie der andere – im Prinzip kann man die einfachen Modelle gar nicht mit den komplexen Systemen vergleichen. Hochwertige Roboter sind in ihrer Funktion, Saugleistung und Programmierungsoption überlegen. Man sollte deshalb auf gar keinen Fall den erstbesten und günstigsten Saugroboter kaufen, damit würde man auf Dauer nicht glücklich werden.

Hersteller

Es gibt viele gute Hersteller, die hochwertige Modelle anbieten. Meiner Meinung nach der mit Abstand beste Staubsauger Roboter ist der iLife V80. iLife ist definitiv der Spezialist für Staubsauger Roboter – der chinesische Hersteller zählt mit zu den besten und stellt uns absolut geniale Produkte bereit. Natürlich versorgen uns auch US-amerikanische Giganten wie iRobot mit guten Produkten, hier sind die Preise jedoch um einiges höher. Hier kann auch spielt auch Dyson aus dem Vereinigten Königreich mit. Doch auch hierzulande werden Staubsauger Roboter mit Qualität angeboten, etwa von Vorwerk oder Miele.

Preis

Ein guter Staubsauger Roboter kostet seinen Preis. Billige Geräte sind einfach nicht gut ausgestattet – sie navigieren nicht systematisch und fahren wahllos umher. Wo gesaugt wird, ist quasi dem Zufallsprinzip überlassen, sodass am Ende höchstens die Hälfte des Schmutzes eingesammelt wurde. Das wäre herausgeworfenes Geld. Deshalb sollte man sich lieber einen teureren Staubsauger Roboter zulegen, denn nur davon hat man wirklich was. Keine Sorge, manche Unternehmen schießen auch weit über das Ziel hinaus und übertreiben es etwas mit dem Preis - ein Staubsauger Roboter muss keine 1.000 Euro kosten, um was drauf zu haben. Das beweist auch mein Favorit – der Roboter, der sich in mein Herz gesaugt hat – der iLife V80. Mit nicht mal 300 Euro befindet sich der iLife V80 preislich im Mittelfeld, von der Leistung her führt er das Feld jedoch an.

Teure Staubsauger Roboter überzeugen in ihrer Technik. Sie sind mit einer Vielzahl an Sensoren oder sogar eine Kamera, die es ihnen erlaubt, sich in der Wohnung zu orientieren und diese zu kartografieren. Doch sie analysieren das Zuhause nicht nur, sie speichern sogar das Muster und ihre ganzen Bewegungen für den nächsten Vorgang. So lernen die smarten Helfer dazu. Sie denken mit und arbeiten mit System – nichts ist dem Zufall überlassen und jeder Krümel wird aufgesaugt. Da steckt ein Prinzip dahinter, nicht so wie bei den billigen Geräten.

Qualität

Wenn ein Staubsauger Roboter überzeugen will, muss er einiges draufhaben. Besonders wichtig sind Navigation und Steuerung. Ein wirklich smarter Helfer ist mit vielen Sensoren ausgestattet, die es ihm ermöglichen, den Raum zu scannen. Ein Staubsauger Roboter mit Qualität navigiert systematisch und fährt nicht auf gut Glück irgendwo im Raum herum, er benötigt ein Prinzip. Modelle mit aufwendiger Steuerungselektronik und Sensorik wissen stets, wo sie sich befinden und können sich im Raum orientieren.

Das merkt man auch daran, dass ein hochwertiger Staubsauger Roboter, nachdem er seine Aufgabe bewältigt hat, automatisch zur Ladestation zurückkehrt. Diese wird bei einem Gerät mit Qualität direkt mitgeliefert, ohne Wenn und Aber. Billige Roboter sind mit einem schlechten Akku ausgestattet und staubsaugen bis zum bitteren Ende, wodurch sie verwahrlost mitten im Raum rumstehen, sobald sie mal keine Power mehr haben – und am Ende sind sie dann aufgrund ihrer toten Batterie nicht mal fertig geworden. Hochwertige Staubsauger Roboter verfügen über einen langanhaltenden Akku und kehren von alleine zur Ladestation zurück, wenn sie eine schwache Batterie haben. Sie unterbrechen ihren Reinigungsprozess sozusagen, um Kraft zu schöpfen und ihre Aufgabe zu Ende zu bringen.

Zubehör

In der Regel wird zu jedem hochwertigen Staubsauger Roboter eine Home Base mitgeliefert, sodass der smarte Helfer von alleine zu seinem Platz, zur Ladestation, zurückfahren kann. Gelegentlich gibt es auch eine Fernbedienung, mit der sämtliche Funktionen einfach und bequem gesteuert werden können.

Darüber hinaus werden auch Vorrichtungen zur Begrenzung der Reinigungsfläche angeboten – wie zum Beispiel iRobot Virtual Wall. Dieses Objekt wird dort platziert, wo die Fahrt des Staubsauger Roboters beendet werden soll, und es sendet für das menschliche Auge unsichtbare Infrarotstrahlen aus. Sobald der kleine Helfer die Infrarotstrahlen bemerkt, kehrt er auf der Stelle um, denn sie signalisieren ihm: Hier ist betreten verboten. Dieselbe Funktion haben auch Magnetbänder zur Abgrenzung von Saugrobotern, die etwa als zusätzlicher Absturzschutz verwendet und an Treppen angebracht werden können. Sobald der Roboter in die Nähe kommt, wendet er sich ab.

Das Zubehör kann separat erworben werden, bei einigen Modellen sind die nützlichen Gadgets aber auch bereits im Set enthalten.

Saugroboter kaufen

Ich kann nur jedem dazu raten, einen Staubsauger Roboter online zu erwerben. Das Problem bei Elektronikmärkten ist, dass man von niemandem unabhängig beraten wird. Die Verkäufer drehen einem immer genau das Produkt an, das gerade zufällig noch auf Lager ist – Profit steht hier an oberster Stelle und der persönliche Wunsch geht etwas unter. Im Internet kann man sich jedoch auf Rezensionen berufen und durch Erfahrungsberichte herausfinden, wie gut der Staubsauger Roboter wirklich ist. So findest du einen hochwertigen und smarten Helfer, der genau auf deine Wünsche und Vorlieben ausgerichtet ist.

Zeit- und Wochenprogrammierung

Ein programmierbarer Staubsauger Roboter reinigt das Zuhause, wann immer du willst, egal wo du dich befindest. Der Vorteil hierbei liegt klar auf der Hand: Warum sollte ich ihn erst dann anschmeißen, wenn ich nach einem anstrengenden Tag nachhause komme, wenn mein kleiner Helfer zu diesem Zeitpunkt bereits alles für mich erledigt haben kann – stressfrei und unkompliziert.

Viele Staubsauger Roboter können individuell programmiert werden. So kann die Reinigungszeit an den eigenen Wochenplan und die persönlichen Bedürfnisse angepasst werden. Mein persönlicher Favorit unter ihnen, der iLife V80, reinigt meine Wohnung unter der Woche mittags, wenn ich mich auf der Arbeit oder in der Uni befinde, und am Wochenende abends, da ich da meistens unterwegs bin.

App-Steuerung & Programmierung

Hersteller, die hochwertige Staubsauger Roboter auf den Markt bringen, bieten eine dazugehörige App an. Und die macht wirklich Spaß! So kannst du deinen Liebling dann spontan starten, wenn sich ein kurzfristiger Besuch ankündigt – ganz egal, wo du dich befindest. Doch das Beste kommt erst noch: Per App-Steuerung kann der Staubsauger Roboter nicht nur programmiert, sondern auch beobachtet und überwacht werden. So kann man exakt nachvollziehen, welche Räume er bereits gereinigt hat, wo er sich gerade befindet und welchen Weg er gewählt hat.

Reinigungsdauer

Wie lange hält der tüchtige Helfer durch? Mein iLife V80 reinigt meine Wohnung in ca. 1,5 Stunden, würde aber insgesamt 120 Minuten packen. Er kann im Prinzip alle Wohnungen bis zu 100 m² problemlos reinigen. Andere Modelle halten sogar noch länger durch, diese weisen ihre Defizite aber an anderen Stellen auf oder kosten deutlich mehr – das würde mir nichts nützen und wäre für mich so wie viele andere schwachsinnig. Sinnvoll ist das natürlich für diejenigen, die eine Penthouse Wohnung oder ähnliches besitzen.

Die Quadratmeter-Zahl sollte man immer auf ein Stockwerk beziehen, Treppen kommt ein Staubsauger Roboter leider noch nicht von alleine hoch. Bei Wohnung und Häusern mit zwei Stockwerken ist es deshalb nur logisch, sich zwei Roboter zuzulegen.

Muss ich mir wirklich einen überteuerten Staubsauger Roboter mit einem riesigen Tank zulegen, um meine Wohnung, die mehr als 100 m² umfasst, reinigen zu lassen? Das ist völliger Unsinn. Denn woran erkennt man, dass ein smarter Helfer wirklich intelligent ist? Er kehrt, kurz bevor sein Akku zu Neige geht, von alleine zur Ladestation zurück und lädt sich selbst auf. Dann kann er nach einer Pause, die er sich wirklich verdient hat, den Rest reinigen – und alles ist sauber. Das ist weder kompliziert noch problematisch: Denn wenn ich meine 9 Stunden auf der Arbeit oder wo auch immer bin, stört es mich nicht, ob der Reinigungsprozess am Stück durchgeführt oder kurzzeitig unterbrochen wird.

Günstige, veraltete und nicht ganz so smarte Staubsauger Roboter arbeiten stattdessen bis zum bitteren Ende. Das resultiert darin, dass sie verwahrlost mitten im Raum rumstehen, sobald man nach Hause kommt. Damit ist die Wohnung nicht komplett gereinigt und ehrlich gesagt, sieht dieser Anblick sowieso etwas traurig aus.

Speziell für Tierhaare

Auch für Tierbesitzer gibt es den passenden Staubsauger Roboter. Hier muss man im Prinzip nur auf zwei Dinge achten. Erstens, muss die Saugleistung überzeugen. Schließlich sollen am Ende wirklich alle Haare entfernt sein, und das kann bei Tieren, die nicht nur einzelne Haare, sondern ganze Haarbüschel verlieren, schon mal eine Herausforderung sein. Viel wichtiger ist aber, dass sich die Haare beim Einsaugen nicht verfangen und den Staubsauger Roboter nicht beeinträchtigen. Mein iLife V80 hat hierfür einen speziellen Saugschacht, wodurch er sich ideal für Tierbesitzer eignet – hier gibt es kein Verfangen von Haaren.

Fläche

Welcher Staubsauger Roboter eignet sich für welche Fläche? Je größer die Fläche, desto stärker sollte auch der Akku des tüchtigen Helfers sein. Der Kobold VR200 von Vorwerk schafft mit einer Laufzeit von 90 Minuten schon relativ viel, der iRobot Roomba 980, Scout RX2 von Miele oder iLife V80 halten dann schon 120 Minuten aus und eignen sich damit für Wohnungen bis 100 m² oder sogar 120 m². Das hängt auch immer von der Reinigungsdauer pro Quadratmeter ab – hier schneiden alle etwas unterschiedlich ab. Darüber hinaus gibt es sogar Staubsauger Roboter für große Flächen. Damit können Ausstellungsräume, Lagerflächen oder ähnliches problemlos gereinigt werden. Sie eignen sich für die Reinigung mehrerer hundert Quadratmeter.

Besonders interessant und witzig sind auch die Fahrtstrategien der autonomen und „intelligenten“ Helfer. Dabei sind nämlich nicht alle gleich schlau. Günstigere Produkte arbeiten nach dem Zufallsprinzip (Amöben-Strategie, Chaos-System) und fahren solange gerade aus, bis sie auf ein Hindernis treffen. Das sieht am Ende etwas verwahrlost aus und funktioniert meiner Erfahrung nach eher schlecht als recht, da ein Staubsauger Roboter Gegenstände häufig auch leicht verschiebt.

Darüber hinaus gibt es die Spiralfahrt, die auch beim Spot Cleaning zum Einsatz kommt. Hierbei fährt der Roboter eine immer größer werdende Spirale von innen nach außen (gut, selten auch andersrum). Die Grenzgebiete, die dabei gereinigt werden, überschneiden sich leicht, sodass mit großer Wahrscheinlichkeit kein einziger Krümel mehr liegen bleibt.

Bei der Wandverfolgung fährt der Staubsauger Roboter an der Wand entlang, um alle Ecken und Kanten zu reinigen. Am besten funktioniert immer noch das Linien-System, das heute nahezu alle hochwertigen Staubsauger Roboter beherrschen. Der Roboter scannt zunächst den Raum und fährt ihn anschließend sinnvoll in geraden Linien ab. So planen sie zunächst, welche Route am cleversten ist und wie sie den Raum schnellstmöglich und bestmöglich reinigen. Das steckt ein Prinzip dahinter, das sich in einem einwandfreien Resultat wiederspiegelt.

Vorteile

Wer erst mal einen Staubsauger Roboter hat, will nie wieder selbst für die Reinigung des Bodens verantwortlich sein. Vorteile gibt es viele – erstens, arbeitet der autonome Helfer völlig selbständig und intelligent, sodass man sich mindestens eine oder sogar mehrere Aufgaben im Haushalt erspart. Damit geht eine deutliche Zeitersparnis einher. Denn sind wir mal ehrlich, damit es wirklich sauber ist, müsste man eigentlich jeden Tag staubsaugen. Das dauert bei größeren Wohnungen schon mal länger, und am Ende des Jahres hat man sich mit einem Staubsauger Roboter mehrere Tage gespart.

Dazu kommt, dass ein Staubsauger Roboter tatsächlich besser arbeitet als wir Menschen – das merke ich an mir selber. Mein tüchtiger Helfer, der iLife V80, aber auch die meisten anderen gelangen problemlos unter Bett, Sofa oder Couchtisch.

Ein weiterer Vorteil ist, dass ein Staubsauger Roboter ohne Beutel auskommt. Die meisten verzichten auf einen Beutel und fangen den Schmutz stattdessen in einem Behälter auf – dieser wird einfach entnommen und über dem Restmüll entsorgt. Damit entfällt das mühevolle Nachkaufen von Staubsaugerbeuteln.

Nachteile

Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Ärgerlich sind besonders die hohen Preise für Staubsauger Roboter, die manche Hersteller verlangen. So kosten die meisten Modelle deutlich mehr als herkömmliche Bodenstaubsauger. Wer hier zweifelt, sollte jedoch an die Zeitersparnis denken. Rechnet man mit einem einfachen Stundenlohn von 10 Euro, hätte man das Geld recht schnell wieder drin. Es muss definitiv auch kein Staubsauger Roboter für 1.000 Euro sein, sehr gute Modelle gibt es bereits ab 200 oder 300 Euro.

Ein weiteres Problem: Teppiche. Viele Modelle schaffen es nicht auf hohe Langflor-Teppiche. Das ist wirklich traurig mit anzusehen, wie sie kläglich daran scheitern, auf ihn zu gelangen und sie den eigenen Teppich als Hindernis wahrnehmen. Deshalb sollte sich jeder, der Teppiche besitzt, einen hochwertigen Staubsauger Roboter kaufen, der mit kleineren Hürden zurechtkommt. Außerdem sollten Teppich-Liebhaber auf eine hohe Saugleistung achten – am besten sollte er mit einem Turbo-Mode ausgestattet sein. So wird auch der letzte Krümel aus den Teppichen herausgeholt und am Ende des Jahres sind sie gefühlt ein paar Nuancen heller.

Bei qualitativen Modellen gibt es sonst eigentlich keine Probleme. Bei günstigen Robotern ist die Saugleistung oftmals nicht zufriedenstellend und das Zufallsprinzip, nach welchem sie die Wohnung chaotisch staubsaugen (oder es zumindest versuchen), funktioniert eher schlecht als recht. Bei hochwertigen Geräten fällt das Problem aber weg, da diese mit einem System arbeiten und in der Lage sind, zu navigieren und kartografieren.

Anwendung

Die Anwendung an sich ist sehr simpel. Man startet den Staubsauger Roboter, entweder indem man ihn vorher auf eine bestimmte Zeit programmiert, oder startet ihn spontan per App, Fernbedienung oder direkt am Gerät. Nun bahnt sich der smarte und tüchtige Helfer seinen Weg durch die gesamte Wohnung. Er startet an seinem Platz, der Ladestation, und beginnt mit dem Raum, in dem sich diese befindet und arbeitet anschließend die restlichen Räume nach und nach ab. Hat ein hochwertiger Roboter seine Arbeit erledigt, kehrt er automatisch zur Ladestation zurück.

Trotzdem gibt es ein paar Dinge zu beachten, damit die Fahrt des Roboters auch ohne Probleme verläuft. Daran gewöhnt man sich aber schnell und mit ein paar Handgriffen ist die Wohnung ideal auf einen autonomen Staubsauger Roboter ausgerichtet, sodass man mit der Zeit gar nichts mehr oder zumindest kaum noch etwas berücksichtigen muss.

Hindernisse

Aus Erfahrung kann ich sagen, dass man Hindernisse aus dem Weg schaffen und für eine freie Bahn sorgen sollte. Hat man den Raum etwas angepasst, kann man sich sicher sein, dass nichts zu Bruch geht – außerdem arbeitet der Staubsauger Roboter dadurch besonders zuverlässig.

Hochwertige und wirklich smarte Helfer analysieren die Wohnung. Das geschieht dadurch, dass sie den Raum einmal an der Wand abfahren, ausmessen und Hindernisse feststellen, bevor sie mit der eigentlichen Reinigung beginnen – und das Raum für Raum. Einige Geräte speichern die Informationen und den Grundriss der Wohnung für den nächsten Arbeitsvorgang. Das hat den Vorteil, dass zum Beispiel in der App eingezeichnet werden kann, welche Räume der Staubsauger Roboter reinigen soll oder welche er auf keinen Fall betreten soll. Andere Geräte scannen die Wohnung bei jedem Vorgang aufs Neue. Die erneute Analyse hat wiederum den Vorteil, dass sie auf etwaige Änderungen vorbereitet sind.

Einfache Modelle sind mit nur einem einzigen Sensor ausgestattet – einem Kollisionssensor. Das bedeutet, dass der Roboter seine Richtung ändert, sobald er auf ein Hindernis trifft. Hochwertige und komplexere Modelle verfügen jedoch über eine aufwendigere Steuerungselektronik. Sie können zum Beispiel Kanten folgen, erkennen Stufen und stürzen dank sogenannter Absturzsensoren nicht ab und navigieren systematisch. Mit Ultraschall, Infrarot-Licht oder Lasern können besonders aufwendige und komplexe Modelle durch Reflexionen sogar die Entfernung zu einem Gegenstand bestimmen. Mein iLife V80 ist zum Beispiel mit 10 Infrarot- sowie Anstoß- (auch Bumpersensoren genannt) und Absturzsensoren ausgestattet.

Ladestation

Die Ladestation sollte ziemlich frei im Raum aufgestellt werden, sodass der smarte Helfer problemlos zu ihr findet. Ich habe es bereits erlebt, dass sich Staubsauger Roboter nach der Reinigung in einem Abstand von nur wenigen Zentimetern zur Ladestation hilflos im Kreis drehen, sobald sich ein unerwartetes Hindernis im Weg befindet. Deshalb sollte man auch hier für freie Bahn sorgen.

Ein hochwertiger Staubsauger Roboter kehrt, nach der Reinigung oder sobald der Akku zu Neige geht, von alleine zu seiner Ladestation zurück.

Filter

Beim Kauf sollte man unbedingt auf das verwendete Filtersystem achten – das ist für allem für Allergiker wichtig. HEPA Filter, die zu den Tiefenfiltern gehören, eignen sich für Allergiker, indem sie Schwebstoffe aus der Luft filtern. Dafür müssen sie jedoch regelmäßig ausgewechselt werden. Die zweite Variante, der Oberflächenfilter, umfasst zwar eine höhere Kapazität, ist aber nicht für Allergiker geeignet.

Lichtschranke

Einige Hersteller bieten als zusätzliches Extra sogenannte Lichtschranken an – am bekanntesten ist hier wahrscheinlich die iRobot Virtual Wall. Dieses kleine Objekt wird am Rande eines Raumes platziert und sendet für das menschliche Auge unsichtbare Infrarot-Strahlen aus. Mit diesen lässt sich ein Raum abgrenzen, der nicht gereinigt werden soll. Sie signalisieren dem klugen Gerät, dass es hier keinen Zutritt hat.

Staubsauger Roboter kaufen

Am einfachsten und cleversten ist der Kauf via Internet. Dort gibt es die größte Auswahl und man kann sich auf Rezensionen anderer berufen und seine Entscheidung anhand ihrer Erfahrungen treffen. Hier kann man Produkte direkt miteinander vergleichen und auch Bestellvorgang und Lieferung gehen schnell und unkompliziert. Zumal erfolgt die Beratung hier eher unabhängig als im Elektronikmarkt.

Fazit

Ein Staubsauger Roboter eignet sich besonders für diejenigen, die in einer Wohnung leben, die ihre Lebenszeit lieber genießen oder Faulpelze sind. Ein Roboter mit Qualität entpuppt sich wahrlich als tüchtiger und intelligenter Helfer, der einem Arbeit abnimmt. Dabei muss man jedoch auch keine Unmengen an Geld ausgeben – ich zum Beispiel bin mit dem iLife V80 super glücklich und kenne auch keinen, der bisher nicht von ihm begeistert war. Natürlich gibt es weitere preiswerte und gute Modelle, aber für mich kommt einfach keiner an ihn ran.

FAQ

Jetzt beantworte ich euch witzige und interessante Fragen, die sich jeder (zukünftige) Besitzer eines Staubsauger Roboters bereits gestellt hat oder einmal stellen wird:

Was passiert, wenn ein Staubsauger Roboter durch Hundekot fährt?

Damit wurde Jesse Newton aus Amerika bekannt: Sein Roomba hat die Exkremente seines Welpen in der gesamten Wohnung verteilt. Einen Staubsauger Roboter sollte man sich also nur mit stubenreinen Tieren anschaffen.

Sterben Spinnen beim Staubsaugen mit einem Staubsauger oder Staubsauger Roboter?

Das hängt besonders von der Leistung des Staubsaugers und der Größe der Spinne ab. Arbeitet der Roboter mit einer hohen Saugkraft, stirbt die Spinne mit hoher Wahrscheinlichkeit beim Einsaugen.

Kann man einen Staubsauger Roboter selber bauen? Bausatz?

Das ist zwar möglich, das Ergebnis kommt aber lange nicht an diejenigen ran, die kommerziell vertrieben werden. Bausätze und Tutorials findet man im Internet.

Ist der Staubsauger Roboter für Treppen oder Teppiche geeignet?

Hochwertige Modelle sind in der Lage, Teppichböden und Langflor-Teppiche zu reinigen. Treppen können die smarten Helfer bisher nicht hinauf- oder hinabsteigen.

Welcher Staubsauger Roboter ist der beste?

Das hängt natürlich von den persönlichen Bedürfnissen ab. Der iLife V80 bietet mitunter das beste Preis-Leistungsverhältnis und ist ganz vorne mit dabei. Für mich ist er der beste, der derzeit erhältlich ist. Solltest du einen ganzen Lagerraum reinigen wollen, solltest du dir zum Beispiel einen speziell dafür entwickelten Roboter zulegen.

Erkennt der Staubsauger Roboter den Raum?

Ein hochwertiges Gerät kann zwar nicht sagen: „Das ist das Wohnzimmer“, es scannt jedoch den Raum und kann sich in diesem orientieren.

Ist der Staubsauger Roboter für mehrere Räume geeignet? Ganze Wohnung? 2 Stockwerke?

Ein Staubsauger Roboter eignet sich für mehrere Räume und eine ganze Wohnung. Das hängt zwar von der Geschwindigkeit und Akku-Leistung ab, Wohnungen bis 100 m² sind aber in der Regel kein Problem. Für zwei Stockwerke sollte man sich, wenn möglich, zwei Helfer zulegen, da sie nicht in der Lage sind, Treppen hinauf- oder hinabzusteigen.

Kann man den Staubsauger Roboter mit Alexa verbinden lassen?

Ein paar teure Modelle sind mit Alexa kompatibel. So lässt sich die Reinigung ganz einfach per Sprachsteuerung starten.

Ist der Staubsauger Roboter programmierbar?

Hochwertige Modelle sind programmierbar, indem sich die Reinigungszeit individuell festlesen lässt.

Entleert sich der Staubsauger Roboter von selbst?

Bei den meisten Staubsauger Robotern muss der Behälter entnommen und über dem Restmüll ausgeleert werden. Manche sind der Selbstentleerung jedoch tatsächlich mächtig – sie erfolgt dank einer mitgelieferten Absaugstation automatisch.

Welcher Staubsauger Roboter ist günstig?

Der iLife V80 ist mit einem Preis von nicht mal 300 Euro recht günstig und absolut zuverlässig – von billigen Geräten unter 200 Euro sollte man jedoch die Finger lassen. Vor allem chinesische Hersteller wie iLife, Ecovacs oder Xiaomi überzeugen in diesem Bereich.

Welcher Staubsauger Roboter ist flach?

Hier kann ich den Deebot Slim 2 von Ecovacs empfehlen, der mit einer Höhe von nur 5,7 cm besonders flach ist.

Staubsauger Roboter ohne Beutel?

Es gibt zwar Staubsauger Roboter mit, die meisten arbeiten jedoch ohne Beutel – wie zum Beispiel mein Favorit und Testsieger, der iLife V80.

Welchen Staubsauger Roboter empfiehlt Stiftung Warentest?

Der Sieger des letzten Jahres war der VR200 von Vorwerk. Diese Ergebnisse sind jedoch längst veraltet und es wird auch nur immer eine Handvoll Geräte getestet. An den meinen Testsieger, den iLife V80, und auch viele andere kommt dieser definitiv nicht ran.

Wie hoch ist der Stromverbrauch des Staubsauger Roboters?

Das hängt stark vom jeweiligen Modell ab – die Staubsauger Roboter machen jedoch immer wieder Fortschritte. In der Regel sind die tüchtigen Helfer sogar energiesparender als herkömmliche Staubsauger mit 1.500 Watt.

Wo kann man den Staubsauger Roboter ausleihen?

Man kann sich einen Staubsauger Roboter im Internet, zum Beispiel bei Grover flexibel mieten. Erst neulich gab es auch bei Media Markt sogenannte Mietwochen in Kooperation mit Grover

Ist der Staubsauger Roboter für Allergiker geeignet?

Allergiker sollten einen Staubsauger Roboter mit HEPA-Filter wählen.